Radioaktiv belastete Lebensmittel,vertrahlte Nahrungsmittel,radioaktive Kontamination Nahrungsmittel
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::: Gefahr von erhöhter Radioaktivität in Nahrungsmitteln :::
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Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Auswirkungen erhöhter Radioaktivität auf Nahrungsmittel ( verstrahlte Lebensmittel )

Die aus dem Kernkraftwerk Fukushima austretende Radioaktivität hat in Japan dazu geführt, dass das in der Umgebung des Reaktors landwirtschaftlich angebaute Gemüse wie Spinat, Kohl, Brokkoli oder das japanische Blattgemüse Komatsuna mit Radionukliden kontaminiert ( verstrahlt, radioaktiv verseucht,) ist. Die Grenzwerte für radioaktives Jod-131 und für radioaktives Cäsium im Gemüse der entsprechenden Gebiete sind deutlich überschritten, so dass jenes verstrahlte Gemüse keinesfalls in den Handel gelangen sollte.

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Foto: aboutpixel.de

 

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Neben Gemüse soll auch Milch und Trinkwasser rund um das Kernkraftwerk Fukushima in Japan radioaktiv belastet sein, ebenso wie viele Fische im nahe gelegenen Pazifik. Fraglich ist außerdem, wohin das zur Kühlung der Brennstäbe benutzte und damit starker ( radioaktiver ) Strahlung ausgesetzte Meerwasser versickert.

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Gesundheitliche Gefahren radioaktiv belasteter Lebensmittel ( Nahrungsmittel )

Wer radioaktiv belastete Lebensmittel ( Nahrungsmittel ) zu sich nimmt, kann die Strahlenbelastung weder riechen noch schmecken und es kommt hinzu, dass sich gesundheitliche Folgen erst viele Jahre später z.B. durch das Auftreten einer Krebserkrankung zeigen können. Immerhin lässt sich ein Großteil der radioaktiven Stoffe, die sich über die Luft auf Gemüse der Umgebung abgesetzt hat, durch gründliches Waschen weitestgehend entfernen und zudem hat das radioaktive Jod-131 eine relativ kurze Halbwertszeit, das heißt, es zerfällt so schnell, dass unterirdisch wachsende Pflanzen wie Rettich oder Möhren nicht damit kontaminiert sein können.

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Radioaktives Cäsium wird vom Körper anstelle von Kalium eingebaut 

Anders dagegen sieht dies bei radioaktivem Cäsium aus: jene problematischen, weil die Gesundheit gefährdenden Cäsium-Isotope zerfallen teilweise erst nach 30 Jahren und können sich somit über Jahrzehnte im Boden anreichern und diesen lange Zeit radioaktiv belasten. Während eine oberflächliche Kontamination mit radioaktivem Staub ( radioaktiven Partikeln ) größtenteils durch Waschen entfernt werden kann, kann man nichts mehr ausrichten, wenn sich radioaktives Cäsium über die Wurzeln in der Pflanze angereichert hat. Der Körper nimmt das radioaktiv wirksame Cäsium-Isotop ( Cäsium-134 oder Cäsium-137 ) über die Nahrung auf, wo es anstelle von Kalium z.B. in Muskelgewebe, bei Kindern auch in Knochen eingebaut wird und von dort aus seine schädliche Wirkung durch Strahlung auf umliegendes Gewebe entfalten kann, bis es vom Körper wieder ausgeschieden wird.

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Gefahr einer radioaktiven Belastung von Nahrungsmitteln in Deutschland?

Im weit entfernt gelegenen Europa fragen sich viele, inwiefern auch hier z.B. in Deutschland, Österreich oder der Schweiz eine Gefahr durch die Aufnahme radioaktiv belasteter Nahrungsmittel aus Japan besteht? Es ist davon auszugehen, dass in Europa auf natürlichem Wege nichts von der in Japan deutlich messbaren erhöhten Radioaktivität in die Nahrungskette gelangt. Da Japan an Nahrungsmitteln mehr importiert als exportiert, sind es nur wenige spezielle Nahrungsmittel wie z.B. Tee, Saucen oder japanische Pilze, die in den Handel von Japan nach Europa gelangen.

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Kann man in Deutschland bedenkenlos Sushi essen nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima?

Auch der Fisch, der hierzulande als Sushi vermarktet wird, stammt kaum aus dem pazifischen Küstengebiet um Fukushima, sondern vielmehr aus anderen Gewässern, in denen jener Fisch für die beliebte japanische Spezialität größtenteils gefangen wird. Grundsätzlich werden die in den großen Ozean gelangenden radioaktiven Stoffe sehr stark verdünnt und Experten hoffen, dass eher die flüchtigen radioaktiven Isotope und weniger die langlebigen radioaktiven Substanzen wie das radioaktive Cäsium ins Meer gelangen. Es ist davon auszugehen, dass die aus dem Pazifik rund um Fukushima gewonnenen Meerestiere und Meerespflanzen wie z.B. Algen in den kommenden Jahren gewissenhaft auf eine radioaktive Belastung hin untersucht werden und radioaktiv verseuchte Nahrungsmittel aus dem Meer, die einer solchen Kontrolle unterliegen, auch nicht in den Handel gelangen dürften.



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