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Weitere Faktoren für die
Leistungsfähigkeit einer Solaranlage bzw. einer Photovoltaikanlage
sind ihre Ausrichtung, die Wetterverhältnisse und damit
selbstverständlich auch die Jahreszeit sowie ganz allgemein
die Anlagentechnik.
Jährlicher Ertrag einer
Solarstromanlage ( Photovoltaik-Anlage )
Der pro Jahr von einer Solarstrom-Anlage erwirtschaftete
Ertrag kann je nach klimatischen Bedingungen um ±10%
schwanken. In den sonnenreicheren Sommermonaten erzeugt eine
Photovoltaikanlage deutlich mehr Energie als in den
Wintermonaten, in denen die Sonne später auf- und früher
wieder untergeht. Bezogen auf die jahreszeitliche Verteilung
des Ertrags einer Solarstrom-Anlage fallen zwei Drittel auf die wärmere Jahreshälfte
im Sommer. Die Art der Montage einer Solarstromanlage
beeinflusst zusätzlich deren Ertrag. So reduziert sich der
Energieertrag um ca. 25-30% bei senkrechter Ausrichtung der Solarmodule an einer Häuserfassade.
Leistung Solarstromanlage, wie viel
Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage pro Jahr?
Zur Angabe der Leistung einer Solarstromanlage wird der
kWp-Wert der Solarzelle bzw. des Solarmoduls herangezogen.
Jener Wert kWp ( Kilowatt peak ) kennzeichnet die
Spitzenleistung der Solarzelle oder des Solarmoduls unter
standardisierten Testbedingungen, die so genannte
Nennleistung in kW, die unter natürlichen Gegebenheiten zwar
normalerweise nicht erreicht wird, aber eine hervorragende
Vergleichsmöglichkeit verschiedener Solarmodule oder
Solarzellen bietet. Eine Nennleistung von 1 kW wird von
Solarzellen mit einer Fläche von etwa 8 bis 10 m²
erzeugt, was für eine Solarstromanlage ( Photovoltaikanlage
) einen jährlichen Energieertrag von etwa 70 bis 125 kWh je
Quadratmeter bzw. eine Leistung von 8-14,3 W je m² bedeutet.
Eine 1 kWp Photovoltaikanlage erzeugt bei optimaler
Auslegung in Deutschland also etwa 800 bis 1000 kWh Strom
pro Jahr.
Für einen Vier-Personen-Privathaushalt, der durchschnittlich
4000 kWh Strom im Jahr verbraucht, ist eine 5 kWp
Solarstromanlage ausreichend.
Wirtschaftlichkeit einer
Solarstromanlage, was beeinflusst Leistung / Ertrag
einer Photovoltaikanlage?
Maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit einer
Solarstromanlage übt die auf sie einwirkende
Globalstrahlung, d.h. die Summe aus direkter, diffuser und
reflektierter Strahlung, aus. Je nach Stärke der
Globalstrahlung kann von einer Solarstromanlage an einem
bestimmten Ort in einer bestimmten Zeiteinheit eine
bestimmte Menge Strom erzeugt werden. In Mitteleuropa
beträgt die Stärke der Globalstrahlung bei wolkenlosem
Himmel in etwa 1000 W/m². Eine Solarmodulfläche von 1 m² mit einem Wirkungsgrad von 10%
setzt hiervon maximal 100 Watt bzw. ein Modul mit einem Wirkungsgrad von 14% maximal 140 Watt in elektrisch Energie um -
von der eintreffenden Strahlung geht ein großer Anteil
allein durch Reflektion und Wärmeverlust verloren. Die
Nutzung der Strahlungsenergie wird von zwei weiteren
Faktoren beeinflusst: dem Neigungswinkel und der Ausrichtung
der Module der Photovoltaikanlage. Eine optimale Nutzung der
Globalstrahlung wird von einer Solarstromanlage mit einer 30
Grad Neigung der Solarmodule ( Dachneigung 25 bis 40 Grad )
sowie einer Ausrichtung gen Süden erreicht. Weicht die
Ausrichtung um 45 Grad ab also in Richtung Südwest oder
Südost, so reduziert sich der Ertrag der Photovoltaikanlage
um etwa 5 % bis 10%. Für die Wirtschaftlichkeit einer
Solarstromanlage ( Photovoltaikanlage ) ist außerdem
entscheidend, dass das Dach von Frühjahr bis Herbst zu
keinem Zeitpunkt verschattet ist, eine Verschattung im
Winter ist weniger problematisch. |