Künstliche Befruchtung, In-Vitro-Fertilisation, IVF, reproduktive Medizin, Kinderwunsch
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::: Künstliche Befruchtung: In-Vitro-Fertilisation :::

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps In-Vitro-Fertilisation ( IVF, künstliche Befruchtung )

Die In-Vitro-Fertilisation ist ein Verfahren der reproduktiven Medizin, bei der eine künstliche Befruchtung von Eizellen und Samenzellen im Labor vorgenommen wird. Sperma und Eizellen entstammen bei einer künstlichen Befruchtung wie der In-Vitro-Fertilisation entweder von den Partnern und zukünftigen Eltern selbst oder von entsprechenden Samenzellen-Spendern bzw. Eizellen-Spenderinnen. Die durch die künstliche Befruchtung im Reagenzglas entstandenen Embryonen werden  in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

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Foto: aboutpixel.de

 

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Nistet sich mindestens eine der Eizellen erfolgreich in die Schleimhaut der Gebärmutter ein, so kann sich die Frau, die sich einer IVF unterzogen hat, auf ein positives Schwangerschaftsergebnis freuen. 

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Künstliche Befruchtung bei unerfülltem Kinderwunsch

Das Verfahren der In-Vitro-Fertilisation ( IVF ) ist für Eltern mit bislang unerfülltem Kinderwunsch eine mögliche Chance, doch noch zu dem ersehnten Nachwuchs zu kommen. Die Befruchtung findet bei der IVF ( In-Vitro-Fertilisation ) gewissermaßen an einem künstlichen Ort, dem Reagenzglas anstelle des Eierstocks statt und ist somit unter anderem geeignet, um kinderlosen Frauen, deren Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch z. B. an verklebten, verschlossenen oder fehlenden Eileitern liegt, Nachwuchs zu ermöglichen.

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Hormonelle Behandlung zur Stimulation der Eizellen

Sollen im Rahmen einer In-Vitro-Fertilisation eigene Eizellen herangezogen werden, so muss sich die Frau einer hormonellen Behandlung für einen kontrollierten Eisprung unterziehen. Um einen Eisprung hormonell unter kontrollierten Bedingungen auszulösen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine häufig gewählte Möglichkeit bei der In-Vitro-Fertilisation ( IVF ) ist das so genannte „ Lange Protokoll “, mit der in der Mitte der zweiten Zyklushälfte, also etwa um den 19.- bis 23. Zyklustag begonnen wird. Über einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen wird ein GnRH Agonist ( GnRH = Freisetzungshormon, Releasinghormon ) entweder injiziert oder nasal verabreicht, wodurch die Eierstöcke stillgelegt werden ( Downregulation ). Im Anschluss daran erfolgt nun die Stimulation der Eierstöcke über eine tägliche Injektion mit Hormonen wie das Follikelstimulierende Hormon FSH ( Gonal-F oder Puregon ) oder das Menopausengonadotropin ( hMG ) Menogon, die die Eierstöcke zu einer vermehrten Produktion von Eizellen stimulieren.

Walidia - Gesundheit und Leben, Wellness und Ernährung, Schwangerschaft und Baby, Versicherungen und Tipps Erfolgreiche Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung

Mittel Ultraschall wird überprüft, ob sich eine ausreichende Anzahl ( mehr als fünf ) Eibläschen ( Follikel ) bestimmter Größe entwickelt hat, um dann das Schwangerschaftshormon hCG ( Humanes Choriongonadotropin ) zu injizieren, welches den Eisprung auslöst. Etwa 36 Stunden später entnimmt der Arzt dann die Eizellen aus dem Eierstock, um sie im Labor mit den Spermien des Vaters auf natürliche Weise verschmelzen zu lassen. Von den erfolgreich befruchteten Eizellen werden bei der In-Vitro-Fertilisation zwei bis maximal vier entnommen und über einen dünnen flexiblen Katheder über die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Nistet sich mindestens eines der befruchteten Eier erfolgreich in die Gebärmutterschleimhaut ein, so folgt eine normale Schwangerschaft.



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