Schweinegrippe: Kinder
bleiben länger ansteckungsfähig
Bei Kindern ist bekannt, dass deren Ansteckungsfähigkeit bei einer
Erkrankung an Grippe deutlich länger ist und man kann hinsichtlich der
Dauer einer Ansteckungsgefahr für Außenstehende bei an Schweinegrippe
erkrankten Kindern mit bis zu 3 Wochen rechnen, währenddessen das H1N1
Virus noch ausgeschieden wird. Insbesondere an Schweinegrippe erkrankte
Kleinkinder bleiben so lange infektiös, so dass die Gefahr besteht, sich
bei einem kleinen Kind anzustecken, auch wenn die Grippe-Symptome
bereits abgeklungen sind.
Schweinegrippe - erhöhtes Risiko für Kinder -
sollen Kinder geimpft werden? ...
Übertragung Grippevirus, Inkubationszeit Schweinegrippe
Was die Schweinegrippe so gefährlich macht, ist deren rasche
Übertragung von Mensch zu Mensch. Eine Ansteckung mit dem
H1N1-Grippevirus erfolgt hauptsächlich über Tröpfcheninfektion, das
heißt, über Husten, Niesen oder einfaches Sprechen gelangt das
Schweinegrippe-Virus in die Umgebung, wo es über die Luft auf die
Schleimhäute der Atemwege eines Gesunden übertragen werden kann oder
durch Berühren eines infizierten Gegenstandes und anschließendes sich an
die Nase oder Mund fassen.
Die Inkubationszeit ist bei der Schweinegrippe wie bei allen
Influenzainfektionen relativ kurz und liegt bei 1 bis 2 Tagen, maximal
einer Woche. Dies bedeutet, wer sich heute mit dem
Schweinegrippe-Erreger infiziert, kann bereits morgen die ersten
Symptome der Schweinegrippe verspüren.
Impfen gegen Schweinegrippe sinnvoll?
Die WHO ( Weltgesundheitsorganisation ) und die Ständige
Impfkommission empfehlen allen Bundesbürgern, sich zum Schutz vor der
Schweinegrippe impfen zu lassen. Doch ist eine Impfung gegen
Schweinegrippe komplikationslos - welche Nebenwirkungen als Reaktion auf
den Impfstoff gegen das Schweinegrippe-Virus können auftreten?
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