Landschaften und ein wahrer Überlebenskünstler. Dank ihres feuerfesten
Wurzelwerks übersteht der Cistus incanus Strauch sogar die in der
Macchia immer wieder auftretenden Buschwaldbrände.
Germanen machten sich Cistus incanus Wirkstoffe
zunutze
Bereits in der Antike haben Germanen sich die Wirkstoffe der
graubehaarten Cistrose zu Nutze gemacht. Belege zur Verwendung von
Cistus incanus gehen bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurück. Damals
trieben Hirten ihre Ziegen und Schafen an den Cistrosensträuchern
vorbei, damit der von Blättern und Stängeln der Pflanze abgesonderte
klebrige Harzsaft am Fell der Tiere hängen bleibt. Das harzverklebte
Fell wurde abgeschnitten und in Wasser gekocht, wo sich der Harzsaft
schließlich an der Wasseroberfläche sammelte. Jenes mühevoll gewonnene
Harz von Cistus incanus gelangte als das so genannte Ladanum nach
Ägypten und in den Sudan, wo es als wirksames Mittel gegen den Befall
von Bakterien und Pilzen geschätzt wurde. Heute noch ist das Ladanum
Harz von Cistus incanus als wichtiger Bestandteil von Weihrauch in der
christlichen Kirche bekannt.
Verwendung von getrocknetem Cistus incanus Kraut
Auch das Cistus incanus Kraut selbst fand bei den Germanen
Verwendung, indem es im Schatten an der frischen Meeresluft getrocknet
und aus dem getrockneten Kraut mit heißem Wasser ein wohlschmeckender
erfrischender Genuß-Tee gebraut wurde. Daneben fand ein wäßriger Extrakt
aus ausgekochten Zweigen und Blättern des Cistus incanus Busches sehr
häufig Anwendung bei bakteriellen Infektionen oder allgemein zur
Infektionsprophylaxe in Form von Körperwaschungen z.B. bei Wöchnerinnen.
Zum Schutz vor Infektionen halfen Breiumschläge von Cistus incanus auf
offenen Wunden.
Cistus incanus Tee bei den Griechen wohl geschätzt
Noch bis vor wenigen Jahrzehnten kam Cistus incanus bei den Griechen
in vielen Gegenden eine zentrale Bedeutung zu. Aus den getrockneten
Blättern der grau behaarten Zistrose Cistus incanus bereitete man den
wohltuenden herben Tee zu, der den ganzen Tag über nicht nur als
Durstlöscher, sondern auch zur Entspannung nach einem anstrengenden Tag
getrunken wurde und frisch gebrüht insbesondere bei der Bewirtung von
Gästen nicht fehlen durfte.
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Colostrum - das neue Nahrungsergänzungsmittel
Colostrum ist eines der ältesten und außergewöhnlichsten
Nahrungsmittel, das Mutter Natur zu bieten hat. Als so genannte Vormilch
oder Erstmilch steht Colostrum Neugeborenen als erste Milch in den ersten Lebensstunden
zur Verfügung. Auch Erwachsenen soll jene Vormilch Colostrum zugute kommen. So
soll bereits zu Zeiten Goethes und Schillers der Leibarzt der berühmten
Persönlichkeiten Colostrum zur Anregung des Immunsystems verordnet haben.
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Aloe Vera- ein ganz besonderer Saft
Die Verwendung von Aloe als Heilpflanze reicht bis zu den
frühen Hochkulturen zurück, was Rezepte auf Tonscherben oder ägyptische
Papyrusrollen belegen. Auch Inder und Chinesen glaubten an die Heilkraft
der Aloe Vera Pflanze.Das aus den geschälten Blättern der Aloe Vera Pflanze Barbadensis Miller
gewonnene Blattmark dient ausgepresst als Grundlage zahlreicher Aloe Vera
Produkte sowohl zur inneren als auch zur äußerlichen Anwendung.
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Vera - hier weiterlesen ...
Reishi Pilz
Ein langes Leben trifft immerhin auf den Pilz selbst zu -
auch demjenigen, der ihn über längere Zeit einnimmt, soll er Gesundheit und Langlebigkeit bringen. Die
herausragende Bedeutung in der Heilmedizin verdankt der Reishi seinen wertvollen Inhaltsstoffen, die ihn zu einem biologischen Kraftpaket machen
sollen. Neben Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Ballaststoffen enthält der Reishi essentielle Aminosäuren und sekundäre Inhaltsstoffe mit hoher Bioaktivität und in einzigartiger Kombination.
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