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| ::: Parkinsonsche Krankheit ::: |
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Parkinson’sche Krankheit,
Schüttelllähmung
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Die Parkinson-Krankheit oder Parkinson’sche Krankheit bzw. Morbus
Parkinson oder Schüttelllähmung oder Zitterlähmung ( Paralysis agitans
oder Idiopathisches Parkinson-Syndrom ( IPS ) ) ist eine langsam
fortschreitende Erkrankung im Alter, die das Nervensystem betrifft.
Ursache der Parkinson Erkrankung ist das Absterben von Zellen einer
bestimmten Region im Mittelhirn, der Substantia nigra ( schwarze Substanz
), die den Botenstoff bzw. Neurotransmitter Dopamin herstellt.
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Foto: aboutpixel.de
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Jener Botenstoff Dopamin ist verantwortlich für die Übermittlung von
Befehlen des Nervensystems an die Muskulatur.
Parkinson: Mangel an Dopamin
Durch die allmähliche Verringerung der Konzentration jenes
Botenstoffes Dopamin führt die degenerativen Erkrankung des
Gehirns bei Parkinson-Patienten im Laufe der Jahre zu den
typischen Hauptsymptomen der Parkinson’schen Krankheit:
Muskelstarre ( Rigor ), Muskelzittern ( Tremor ),
Bewegungsarmut ( Hypokinese ) bis hin zu Bewegungslosigkeit
( Akinese ) und Haltungsinstabilität ( posturale
Instabilität ).
Bei 70% der Parkinson-Patienten zeigt sich in der
Anfangsphase der Erkrankung das typische Zittern der Finger
( Fingertremor ) in Ruhe, auch bekannt als
Pillendreher-Phänomen.
Behandlung ( Therapie ) von Parkinson
Die Parkinson Krankheit kann über viele Jahre erfolgreich mit
Medikamenten wie z.B. L-Dopa, einer Vorstufe von Dopamin, behandelt
werden, ohne dass der an Parkinson erkrankte zum Pflegefall wird.
Die Therapie zur medikamentösen Behandlung von Parkinson ist durch den
medizinischen Fortschritt der letzten Jahre deutlich komplexer geworden,
allerdings lässt sich die Parkinson’sche Krankheit derzeit noch nicht
vollständig heilen. Zusätzlich zur Behandlung mit Medikamenten werden zur
Therapie von Parkinson logopädische, physiotherapeutische,
ergotherapeutische und falls erforderlich auch chirurgische Maßnahmen
ergriffen.
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Vergesslichkeit und Demenz
Vergesslichkeit allein macht noch lange keine Demenz aus. In
der Regel treten als Anzeichen einer Demenz mehrere typische
Symptome auf wie Gedächtnisstörungen, Störungen des
Orientierungssinns, Wahrnehmungsstörungen sowie Abnahme des
Vermögens, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und
wiederzugeben.
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