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Mit abgeschlossener Berufsausbildung und bei herausragender Eignung ist bei vorliegendem Realschulabschluss außerdem
ebenfalls der Einstieg in die Laufbahn der Offiziere möglich.
Karriere bei der Bundeswehr mit Hauptschulabschluss
Die Einstiegslaufbahn bei der Bundeswehr ist als
Hauptschulabgänger die Laufbahn der Mannschaften mit ansprechender Besoldung und abwechslungsreichen Tätigkeiten. Für Soldaten und Soldatinnen im Mannschaftsdienstgrad sind Versetzungen eher die Ausnahme, sie verbleiben also im Regelfall langfristig an einem Ort und übernehmen in der Regel keine militärische Vorgesetztenfunktion.
Wer als Soldat in einer Mannschaft des Heeres oder der Luftwaffe der Bundeswehr bzw. als Matrose bei der Deutschen Marine mit einem Gehalt gemäß der Besoldungsgruppe A3 einsteigt, durchläuft die Dienstgrade Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Stabsgefreiter und Oberstabsgefreiter, wobei ein Verdienst bis zur Besoldungsgruppe A5Z erreicht werden kann.
Wer eine Spezialtätigkeit als Soldat oder Soldatin anstrebt bzw. auf seine beruflichen Kenntnisse aufbauen möchte, für den ergibt sich die Laufbahn eines Fachunteroffiziers des allgemeinen Fachdienstes. Aufgrund der beruflichen Qualifikation, die ebenso bei der Bundeswehr erworben werden kann, erfolgt die Ausübung einer anspruchsvollen Fachtätigkeit inklusive allgemeiner Vorgesetztenaufgaben im Bereich des Heeres, der Luftwaffe, der Marine, des zentralen Sanitätsdienstes oder der Streitkräftebasis.
Unteroffiziere der Marine werden ihrem Dienstgrad entsprechend Maat bezeichnet. Ein Fachunteroffizier findet überwiegend Verwendung an einem Standort und die Besoldung ist ansprechend. Gemäß Bundesbesoldungsordnung entspricht das gezahlte Gehalt eines Unteroffiziers bei der Bundeswehr der Besoldungsgruppe A5.
Höhere Dienstgrade eines Unteroffiziers ( ohne Portepee ) sind bei Heer und Luftwaffe der Stabsunteroffizier bzw. bei der Marine der Obermaat mit einem maximalen Gehalt von A7. Offizieranwärter durchlaufen den Dienstgrad Unteroffizier als Fahnenjunker ( Heer und Luftwaffe ) bzw. Seekadett ( Marine ) mit A5 Besoldung.
Ein späterer Wechsel als Fachunteroffizier in einen zivilen Folgeberuf ist möglich und wird durch ein intensives, auf den aktuellen Arbeitsmarkt zugeschnittenes Ausbildungscoaching von der Bundeswehr unterstützt.
Karriere bei der Bundeswehr mit
Realschulabschluss
Realschulabgänger können bei der Bundeswehr Karriere als Unteroffizier im allgemeinen Fachdienst ( Uffz oder U ), Feldwebel im Truppendienst oder Feldwebel im allgemeinen Fachdienst
starten.
Die Laufbahn als Fachunteroffizier des allgemeinen Fachdienstes ist für Soldaten und Soldatinnen vorgesehen, die eine Spezialtätigkeit anstreben bzw. ihre erworbenen beruflichen Kenntnisse bei der Bundeswehr im Heer, in der Marine, bei der Luftwaffe, im Zentralen Sanitätsdienst oder der Streitkräftebasis anwenden und vertiefen möchten. Ein Unteroffizier in der Deutschen Marine entspricht dem Dienstgrad Maat.
Die Tätigkeiten eines Unteroffiziers im allgemeinen Fachdienst entsprechen denen der im zivilen Bereich tätigen Gesellen bzw. Gesellinnen und Facharbeiter bzw. Facharbeiterinnen. Ein Unteroffizier des allgemeinen Fachdienstes erfährt außerdem eine Ausbildung zur Ausübung besonderer militärspezifischer Aufgaben und er nimmt allgemeine Vorgesetztenaufgaben, selbst bei Einsätzen in Krisengebieten, wahr.
Gehalt als Unteroffizier bei der Bundeswehr
Die Einstiegsbesoldung eines Unteroffiziers des allgemeinen Fachdienstes ist entsprechend attraktiv und wer bereits mit abgeschlossener Berufsausbildung einsteigt, erhält mit Einstellung einen höheren Dienstgrad und damit auch höheres Gehalt. Die Bezahlung eines Unteroffiziers bei der Bundeswehr richtet sich nach der Bundesbesoldungsordnung, wonach der Soldat mit A5 rechnen kann. Höchster Unteroffizierdienstgrad ( ohne Portepee ) ist der Stabsunteroffizier ( STUffz oder SU ) bzw. Obermaat bei der Deutschen Marine. Die Besoldung eines Stabsunteroffiziers bzw. Obermaats ist A6 bis A7 der Bundesbesoldungsordnung ( BbesO ).
Ausbildung zum Feldwebel mit
Realschulabschluss
Mit Realschulabschluss ist ebenso die Ausbildung zum
Feldwebel im Truppendienst und zum Feldwebel im allgemeinen Fachdienst bei
der Bundeswehr möglich.
Ohne abgeschlossene Berufsausbildung steht Feldwebeln im allgemeinen Fachdienst eine Vielzahl an zivilberuflich anerkannten Ausbildungsberufen mit einem Abschluss als Meister offen. Feldwebel mit angeschlossener Berufsausbildung werden im Fachdienst berufsnah ( und bereits mit höherem Dienstgrad ) eingesetzt, so dass eine Weiterarbeit im Beruf und die Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten möglich, ebenso wie eine Weiterentwicklung mit Aufstiegschancen.
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zur Laufbahn als Feldwebel bei der Bundeswehr...
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