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| ::: Aktienanleihen als Kapitalanlage - Verzinsung ::: |
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Aktienanleihen ( Reverse Convertible Bonds )
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Die Aktienanleihe ( auch Reverse Convertible Bond oder Equity Linked
Bond ) ist ein festverzinsliches Wertpapier, dessen Zinsen
über dem Marktwert liegen, der Zinskupon also vergleichsweise hoch ist.
Mit Ende der Laufzeit einer Aktienanleihe hat der Emittent das Recht,
entweder den vollen Nominalbetrag an den Anleger zurückzubezahlen oder
eine vorher festgelegte Anzahl an Aktien des zugrundeliegenden Basiswerts
zu liefern.
Die Rückzahlung einer Aktienanleihe bzw. des Reverse Convertible
Bonds hängt von der
Kursentwicklung des ihr zugrundeliegenden Basiswerts und seinem Wert gegen
Ende der Laufzeit jenes Wertpapiers ab.
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Foto: walidia.de (c)
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Verzinsung der Aktienanleihe
Aktienanleihen ( Reverse Convertible Bonds ) sind für Anleger aus dem Grund attraktiv, da die Verzinsung gegenüber den auf dem Kapitalmarkt üblicherweise gewährten Zinsen überdurchschnittlich hoch ist.
Durch die Stückzinsregelung, das heißt dem Anleger steht für jeden Tag, den er in Besitz der Anleihe ist, ein anteiliger Zins zu, erhält dieser bei frühzeitigem Verkauf der Aktienanleihe vor dem Zinstermin
den bis dahin angefallenen anteiligen Zinsertrag.
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Foto: walidia.de (c)
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Aktienanleihen und Indexanleihen
Ist der Basiswert eine Aktie z.B. von der Allianz, der Deutschen Bank, Daimler Chrysler oder SAP, so handelt es sich um Aktienanleihen oder Aktienandienungsanleihen (
Reverse Convertible Bonds oder Equity Linked Bonds ). Notiert die Aktie zum Tag der Fälligkeit der Anleihe unter dem
Basispreis ( Baisse ), so wird in der Regel von der Lieferung in Aktien plus Zinsen Gebrauch gemacht, andernfalls
( bei gestiegenem Aktienkurs oder Hausse ) erfolgt die Tilgung durch Auszahlung des Nominalbetrages plus Zinsen.
Liegt der Anleihe ein Index zugrunde, das heißt, ist die Rückzahlung von der Entwicklung eines Index wie z.B. dem DAX oder Euro Stoxx abhängig, so spricht man von Indexanleihen. Indexanleihen werden durch die Lieferung von Indexzertifikaten oder Fondsanteilen getilgt oder durch die Auszahlung des aktuell geltenden Indexstandes entsprechend dem Bezugsverhältnis in Geld.
Risiko von Aktienanleihen
Das Risiko der klassischen Aktienanleihe liegt darin, dass der Anleger am Ende der Laufzeit anstelle des Nominalwertes den Basiswert unterhalb des vereinbarten Basispreises angedient bekommt, was
allerdings durch den vergleichsweise hohen Zinskupon ausgeglichen werden soll.
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