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| ::: Gewinnobligationen - Gewinnschuldverschreibungen ::: |
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Gewinnobligation
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Im Gegensatz zu Aktien als Wertpapieren gewährt eine Gewinnobligation (
auch income bond oder participation bond ),
die eine Sonderform der Industrieanleihe darstellt , kein
Beteiligungsrecht, sondern vielmehr handelt es sich um eine nichtbörsennotierte
Gewinnschuldverschreibung, bei der nur ein Gewinnanteil ohne Basiszinsanspruch
besteht.
Neben der Tilgung werden bei Gewinnschuldverschreibungen statt oder neben
einer festen Verzinsung, Zinsen gezahlt, die ganz oder teilweise abhängig
von Gewinn oder Dividende sind.
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Foto: walidia.de (c)
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Gewinnschuldverschreibung
Inhaber einer Gewinnschuldverschreibung bzw. Gewinnobligation ist ein
Gläubiger einer AG. Jener Gewinnobligationär erhält also neben einem festen Zins eine Beteiligung am Reingewinn
jenes Unternehmens, das die Industrieobligation bzw.
Industrieanleihe herausgegeben hat. Der Zinssatz von
Gewinnobligationen liegt in Zeiten guter Gewinne über dem
Kapitalmarktsatz, in Zeiten mit schlechten Gewinnen darunter. Beim
Participation bond liegt die Gewinnbeteiligung des Zeichners jener
Industrieanleihe, also der Zinssatz, beim Basiszins inklusive
dividendenabhängiger Zusatzzins; beim Income bond ist der Zinssatz in voller Höhe gewinnabhängig.
Die gewinnabhängige Zusatzverzinsung einer Gewinnobligation ist in der
Regel bis zu einem bestimmten Betrag nach oben hin begrenzt.
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Foto: walidia.de (c)
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| Übersicht: Anleihen als
Geldanlage |
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