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| ::: Industrieanleihen - Industrieobligationen - Unternehmensanleihen - Corporate Bonds ::: |
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Industrieanleihe, Industrieobligation, Unternehmensanleihe, Corporate Bonds
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Zur langfristigen Beschaffung von Fremdkapital dienen
größeren Industrieunternehmen neben öffentlichen Anleihen wie z.B. Bundesschatzbriefen oder Bundesanleihen,
private Anleihen wie Industrieobligationen oder Unternehmensanleihen. In der Regel sind solche Industrieanleihen,
auch Corporate Bonds genannt, an der Börse amtlich gehandelte und
notierte festverzinsliche Wertpapiere. Industrieanleihen sind mit Bankanleihen vergleichbar, nur dass für die Sicherheit dieser Schuldverschreibungen das jeweilige deutsche Unternehmen mit seinem Vermögen gerade stehen muss und die Mindesteinlage häufig bei 500 Euro liegt.
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Foto: walidia.de (c)
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Industrieanleihen zur Fremdfinanzierung
Industrieanleihen gibt ein Industrieunternehmen, Handelsunternehmen oder Verkehrsunternehmen mit zweifelsfreier
Bonität zur langfristigen Fremdfinanzierung über ein Kreditinstitut oder ein Bankkonsortium
aus.
Im Gegensatz zu einer Aktie bedeutet der Kauf einer Industrieanleihe nicht den
Erwerb eines Anteils am Eigenkapital des Unternehmens.
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Foto: walidia.de (c)
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Vielmehr erhält eine Firma durch den Käufer einer Industrieanleihe Fremdkapital.
Der zu zahlende Zinssatz für die emittierte Anleihe hängt von der Bonität des Unternehmens
ab. Corporate Bonds bzw. Industrieanleihen bringen mehr Rendite ein als Bundesanleihen, aber man sollte unbedingt nur auf festverzinsliche Firmenanleihen von renommierten, börsennotierten Unternehmen wie Siemens, Allianz, Daimler Chrysler oder BASF setzen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Zu den Sonderformen von Industrieobligationen bzw. Industrieanleihen
zählen Gewinnobligationen,
Optionsanleihen und
Wandelanleihen.
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| Übersicht: Anleihen als
Geldanlage |
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