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| ::: Aminosäuren und Polypeptide in Colostrum - Wirkung bei Allergien und Autoimmunerkrankungen ::: |
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Colostrum, Aminosäuren
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Aminosäuren sind wichtige Grundbausteine des körpereigenen Eiweißes und neben
der Erhaltung des Stoffwechsels insbesondere bei der Regeneration von Zellen
lebensnotwendig.
Eine optimale Zufuhr von Aminosäuren kann Konzentrationsstörungen oder
Stimmungstiefs entgegenwirken.
Einige der für den Menschen lebensnotwendigen Aminosäuren sind essentiell,
d.h. sie können vom
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Foto: aboutpixel.de
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Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen über die Nahrung
aufgenommen werden. Hierzu zählen Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin,
Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin.
Essentielle Aminosäuren, nicht-essentielle Aminosäuren,
semi-essentielle AS
Neben diesen oben genannten essentiellen Aminosäuren gibt es solche, die der Körper selbst herzustellen vermag ( nicht-essentielle Aminosäuren ) oder
solche, die nur in bestimmten Situationen z.B. während des Wachstums oder bei schweren Verletzungen mit der Nahrung zugeführt werden müssen, so genannte semi-essentielle Aminosäuren. Kinder können beispielsweise die Aminosäure Tyrosin noch nicht selbst herstellen, da die entsprechenden Körperfunktionen hierzu noch nicht ausgereift sind. Krankheiten können ebenfalls den Aminosäurestoffwechsel derart beeinträchtigen, dass eigentlich nichtessentielle Aminosäuren mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.
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Sämtliche essentielle Aminosäuren in Colostrum enthalten
Sämtliche der acht essentiellen Aminosäuren sowie die Aminosäure Tyrosin sind in Colostrum
( Kolostrum ),
der ersten Muttermilch ( Vormilch ) für Neugeborene, enthalten, ebenso wie 17 verschiedene weitere Aminosäuren. Des weiteren lassen sich in Colostrum die aus mehreren miteinander verknüpften Aminosäuren bestehenden prolinreichen
Polypeptide nachweisen.
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Colostrum enthält prolinreiche Polypeptide ( PRP )
Jene in Colostrum nachweisbaren prolinreichen Polypeptide
( PRP ) haben Studien zufolge vermutlich eine ausgleichende
Wirkung auf das Immunsystem bzw. bei Immunstörungen. Ein zu schwaches Immunsystem
soll durch prolinreiche Polypeptide angekurbelt und ein überaktives Immunsystem beruhigt
werden. Bei Allergien
und Autoimmunerkrankungen handelt es sich um eine überaktive Reaktion des
Immunsystems. Eine regelmäßige Zufuhr von prolinreichen
Polypeptiden könnte somit eine ausgleichende Wirkung bei Allergien oder
Autoimmunkrankheiten haben.
Bei
jungen Menschen haben PRP ( prolinreiche Polypeptide ) Wissenschaftlern zufolge außerdem unterstützende Wirkung auf die
Thymusdrüse, die als „ Gehirn der körpereigenen Abwehr “ oder „
Schule der T-Lymphozyten “ eine bedeutende Rolle für die optimale
Funktionstüchtigkeit des Immunsystems in der Kindheit einnimmt.
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