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| ::: Verkürzter Gebärmutterhals kann Fehlgeburt oder Frühgeburt auslösen ::: |
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Schwangerschaft - Gebärmutterhals verkürzt
( Zervixinsuffizienz )
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Was bedeutet die Diagnose eines verkürzten Gebärmutterhalses in der
Schwangerschaft, auch Zervixinsuffizienz genannt?
Während des Geburtsvorgangs drückt das Baby in der Eröffnungsphase
gegen das Becken, was die allmähliche Verkürzung des Gebärmutterhalses
( Zervix ) zur Folge hat. Mit Ende der Eröffnungsphase bei der Geburt ist der
Muttermund dann vollständig geöffnet und der Gebärmutterhals
ganz verstrichen.
Bei einer Gebärmutterhalsschwäche ( Zervixinsuffizienz ) kommt es
vor, dass der Gebärmutterhals bereits weit vor der Geburt ( vierter bis
sechster Schwangerschaftsmonat ) verkürzt und der Muttermund somit bereits trichterförmig geöffnet
ist. Bei einer solchen frühzeitigen Verkürzung des Gebärmutterhalses besteht die Gefahr einer Frühgeburt.
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Foto: aboutpixel.de (c) Jonathan Willmann
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Gebärmutterhals verkürzt - welche Länge ist
kritisch?
Frauen, bei denen der Gebärmutterhals ( Zervix ) in der
Schwangerschaft bereits weit vor dem Geburtstermin verkürzt ist,
bedürfen einer regelmäßigen Kontrolle. Die Zervixlänge kann mithilfe von Ultraschall millimetergenau
vermessen werden. Beträgt die Länge des Gebärmutterhalses in der
Schwangerschaft weniger als 2,5 cm, so ist dies als kritisch anzusehen.
Die Kontrolluntersuchungen sollten dann in kürzeren Abständen
folgen und gegebenenfalls ist körperliche
Schonung anzuordnen oder es sind Wehen hemmende Mittel zu verabreichen.
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Ursache Gebärmutterhalsschwäche ( Zervixinsuffizienz
)
Es gibt verschiedene Ursachen für eine Zervixinsuffizienz.
Eine
Gebärmutterhalsschwäche kann als Folge eines gynäkologischen Eingriffs
wie zum Beispiel ein Schwangerschaftsabbruch entstehen, bei dem das
Bindegewebe verletzt wurde. Das empfindliche Bindegewebe des
Gebärmutterhalses kann ebenso bei einer Geburt verletzt werden und zu
einer Zervixinsuffizienz bei einer folgenden Geburt führen. Auch eine
Infektion mit Bakterien kann eine frühzeitige Wehentätigkeit und
Verkürzung des Gebärmutterhalses auslösen.
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Diagnose Gebärmutterhals verkürzt - was bedeutet das ?
Ist der Gebärmutterhals weit vor dem Geburtstermin bereits verkürzt,
so besteht die Gefahr, dass die Gebärmutter das Baby nicht mehr halten
kann und es zu einer Frühgeburt oder Fehlgeburt kommt. Um das Risiko
einer Frühgeburt bei verkürztem Gebärmutterhals so gering wie möglich zu
halten, ist der Druck der Gebärmutter durch absoluter Bettruhe der
Schwangeren zu nehmen. Besonders dann, wenn die Zervixinsuffizienz zu
einer Verkürzung des Gebärmutterhalses unter einem Wert von 2,5 cm im
letzten Drittel der Schwangerschaft führt, ist strikte Bettruhe
angesagt, um eine vorzeitige Geburt auszuschließen, da durch körperliche
Bewegung der Schwangeren das Gewicht der Gebärmutter nach unten drückt.
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Gebärmutterhals verkürzt - Cerclage
Um das Risiko einer Fehlgeburt oder Frühgeburt durch einen verkürzten
Gebärmutterhals weit vor der 32. Schwangerschaftswoche auszuschließen,
ist es möglich, den Muttermund operativ durch eine so genannte Cerclage
zu vernähen. Jener chirurgische Eingriff ist bis zur 32.
Schwangerschaftswoche unter Vollnarkose oder nach Periduralanästesie (
PDA ) möglich und gewährleistet Schwangeren mit verkürztem
Gebärmutterhals ( Zervix ), dass das Baby in der Gebärmutter bleibt.
Zervixinsuffizienz vorbeugen
Bei bekannter Bindegewebsschwäche oder vorausgegangen Problemen mit
dem Gebärmutterhals bei frühern Schwangerschaften, sollten Schwangere
darauf achten, keine anstrengenden körperlichen Arbeiten zu verrichten,
nicht schwer heben und sich allgemein möglichst schonen, um das Risiko
einer Frühgeburt durch verkürzten Gebärmutterhals so gering wie möglich
zu halten.
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