 |
| ::: FSME Impfung während der Schwangerschaft ::: |
|
FSME Impfung während der Schwangerschaft
|
|
Der Rat vieler Mediziner, sich gegen die von Zecken übertragene Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis ( FSME ), einer bestimmten Form der Hirnhautentzündung, impfen zu lassen, wird so gut angenommen, dass bereits der Totimpfstoff, für dessen Herstellung es sehr langer Vorlaufzeiten bedarf, knapp
wird. Wie sieht es nun mit Schwangeren und stillenden Müttern aus – sollen oder dürfen sich diese zum Schutz vor FSME ebenfalls impfen lassen? Generell sind Impfungen mit einem Tot-Impfstoff während Schwangerschaft und Stillzeit zulässig. Sollte eine Impfung gegen FSME
bei noch bestehender Unkenntnis von der Schwangerschaft erfolgt sein, ist
daher keine Panik angesagt und mit keiner Fruchtschädigung zu rechnen. Da
allerdings noch keine hinreichenden Studien darüber vorliegen und in den ersten
drei Schwangerschaftsmonaten sich alle lebenswichtigen Organe bilden, ist
tendenziell im ersten
|
|
|
|
|

Foto: walidia.de (c)
|
|
|
Schwangerschaftsdrittel, also bis zur 13. Schwangerschaftswoche von
einer Impfung abzuraten.
FSME - Frühsommer-Meningo-Encephalitis -
Impfung
Manche Ärzte raten sogar als Vorsichtsmaßnahme in der Schwangerschaft grundsätzlich von einer FSME-Impfung ab bzw. nehmen keine Impfungen bei Schwangeren vor.
Während der Stillzeit ist die FSME-Impfung mit einem Totimpfstoff jederzeit möglich.
Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss, Impfstoff
für Hunde
Neben FSME ist die Lyme-Borreliose eine weitere mögliche, durch Zecken wie den Gemeinen Holzbock ( Zeckenbiss ) übertragene Erkrankung. Eine FSME-Impfung schützt nicht vor dieser Borreliose-Erkrankung, deren anfängliche Symptome wie Schmerzen in Gelenken und Muskulatur, begleitet von hohem Fieber, sich bis hin zu neurologischen Störungen wie Hirnhautentzündung und Lähmungen ausweiten können. Zum Schutz vor jener Erkrankung liegt in Deutschland bislang nur ein Impfstoff für Hunde vor; eine Borreliose-Impfung beim Menschen ist nicht möglich.
Borreliose durch Zeckenbiss in der Schwangerschaft
Allerdings kann die durch bestimmte Bakterien ( Borrelien ) verursachte Borreliose in den meisten Fällen erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden. Bei einer Infektion in der Schwangerschaft ist die Gefahr gegeben, dass die Erreger über die Plazenta zum Fötus gelangen und ihn schädigen bzw. sogar seinen Tod herbeiführen können. Eine zuverlässige Diagnostik und umfassende Therapie bei einer Borreliose-Infektion ist daher insbesondere bei Schwangeren von immens wichtiger Bedeutung.
|
|
|  |
|