Schokolade: Wirkung auf Blutdruck und
Cholesterinspiegel
Die Flavonoidsubstanzen Epicatechin, Catechin und Procyanidinen
sorgen für eine Senkung des Blutdrucks und der Blutplättchenaggregation,
wirken entzündungshemmend und reduzieren das schlechte Cholesterin LDL
einerseits und erhöhen das gute Cholesterin HDL andererseits.
Die ebenfalls in Schokolade enthaltene Stearinsäure verschaffte der
Schokolade bislang den schlechten Ruf, den Cholesterinspiegel zu
erhöhen. Jene Bostoner Wissenschaftler konnten jedoch keinen Beleg für
eine solch negative Wirkung auf den Cholesterinspiegel finden.
Da dunkle Schokolade eine deutlich höhere Kakaomasse gegenüber
Milchschokolade aufweist, tut insbesondere Bitterschokolade unserem Herzen gut.
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Schokolade hilft Stress abzubauen
und macht glücklich
Gönnen Sie sich in stressigen Situationen ruhig ein wenig Schokolade! Der unter Belastung erhöhte Bedarf an Kalium wird dadurch ausgeglichen und das in Schokolade enthaltene Magnesium wirkt als Stresskiller. Zudem hebt Schokolade die Stimmung, indem es den Tryptophan-Gehalt im Blut erhöht. Jener Eiweißstoff Tryptophan wird schließlich vom Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt.
Damit aber noch nicht genug: zwei weitere Glücksstoffe sind in Schokolade enthalten. Zum einen das bestimmten Haschisch- und Morphinbestandteilen ähnelnde Anadamid, welches das Glücks- und Lustzentrum des Gehirns anspricht und zum anderen das Phenylethylamid, welches die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin und damit die Stimmung erhöht. Schließlich enthält Schokolade von den euphorisch und schmerzunempfindlich machenden Endorphinen, die beispielsweise bei Verliebten verstärkt vom Körper produziert werden, wenngleich leider nur in relativ geringen Mengen.
Nach einer Studie finnischer Wissenschaftler wirkte sich regelmäßiger
Schokogenuss schwangerer Frauen positiv auf die Psyche des Ungeborenen aus. Jene Babys waren später pflegeleichter als die von Müttern, die sich seltener Schokolade gönnten.
Schokolade: Wirkung von Koffein und Theobromin
Der Genuss von bereits 50 g Schokolade soll nach Aussage von Psychologen der Universität Bristol Konzentration und Reaktionsvermögen verbessern. Zurückzuführen sei dies auf das in der Schokolade enthaltene Koffein und dem ähnlich wirkenden Bestandteil
Theobromin. Theobromin gilt ebenfalls als effektiver Wirkstoff gegen Reizhusten und soll die Wirkung des gebräuchlichen Hustenkillers Codein sogar noch übertreffen.
Schokolade und Zähne
Verblüffenderweise sind Bestandteile der Schokolade sogar gut für die Zähne: im Kakao konnte ein Stoff nachgewiesen werden, der Bakterien abtötet und damit vor Zahnbelag und Zahnausfall schützt. Das vor allem in Milchschokolade vorhandene Kasein und Kalzium sowie Phosphate beugen Karies vor. Leider ist nebenbei in Schokolade jedoch auch reichlich Zucker enthalten, so dass sich das Zähneputzen dennoch empfiehlt.
Schokolade, Verdauung, Alter und Potenz
Dass Schokolade stopft, ist insbesondere bei dunkler Schokolade keineswegs zutreffend. 100 g Kakao enthalten nämlich die gleiche Menge an verdauungsfördernden Ballaststoffen wie 100 g Vollkornbrot.
Schließlich kommt dem in der Schokolade enthaltenen Kakao noch eine verjüngende Wirkung zu: die in ihm enthaltenen Polyphenole wirken als freier Radikalfänger und wirken damit vorzeitiger Hautalterung und Krebs entgegen.
Übrigens: Schenken Sie Ihrem Partner ruhig mal eine Herrenschokolade – laut einer Studie der kalifornischen Universität wirkst sich Schokolade mit einem Kakaogehalt von über 50 % förderlich auf die Potenz aus.
Milka, Schweizer, Lindt, Kinder Schokolade und mehr
Fazit: Schokolade ist in Maßen durchaus gesund und etwas ganz besonderes unter den Zuckerwaren, also her mit der Milka Schokolade, der Schweizer Schokolade, der Lindt Schokolade, der Kinder Schokolade, um nur einige Marken und Sorten zu nennen. Her auch mit der weißen oder heißen Schokolade. Es lebe die süße
oder auch herbe Lust!
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zum Thema Kinderschokolade und zum Gesicht auf der Verpackung finden Sie
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