|
Gesundheitsvorsorge und Prävention, ist das BMG unter anderem für die
Erarbeitung von Rahmenvorschriften für die Herstellung, klinische Prüfung,
Zulassung, Vertriebswege und Überwachung von Arzneimitteln und Medizinprodukten
zuständig. Bei letzterem stehen Qualität bei gleichzeitiger medizinischer
Wirksamkeit und Unbedenklichkeit und die Sicherheit biologischer Arzneimittel
wie Blutprodukte im Vordergrund.
Bundesgesundheitsministerium und Gesundheit
Laut der an der Spitze des BMG amtierenden Gesundheitsministerin Ulla
Schmidt soll allen Europäern, die von Krankheit betroffen sind, unabhängig
von ihrem Geldbeutel, ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem zur
Verfügung stehen. Die Gesundheit seiner Bürger ist für den Staat ein
wichtiger produktiver Faktor, bedeuten niedrige Krankenstände doch eine
höhere Leistungsfähigkeit der Bevölkerung.
Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung ist zudem
gleichbedeutend mit einem Senken der Kosten im Gesundheitssektor.
So fällt in den Verantwortungsbereich eines Staates die Vorsorge
gegen Gefahren, die von gefährlichen Produkten, Krankheitserregern oder
von schädlichen Umwelteinflüssen ausgehen können. Ziel einer vernünftigen
Gesundheitspolitik muss sein, nachhaltige Bedingungen zu schaffen, die
eine optimale Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit
aller Staatsbürger ermöglichen.
Schutz vor Krankheiten
In Deutschland beruht die vom BMG angestrebte Förderung von
Gesundheit und der Schutz vor Krankheit auf vier Säulen:
Am erster Stelle steht die Prävention und Gesundheitsförderung mit
dem Ziel der Verbesserung des Gesundheitszustandes.
Die qualitätsorientierte Früherkennung bzw. Diagnose sowie Therapie
von Krankheiten gehört zur zweiten wichtigen Säule.
An dritter Stelle steht die gesicherte Versorgung humaner Pflege und
schließlich zählt die Rehabilitation zur letzten wichtigen Säule, die
den Wiedereintritt in die Arbeitswelt ermöglichen soll.
Kampagne " Bewegung und
Gesundheit "
Zur Förderung eines gesunden Lebensstils hat das Ministerium für
Gesundheit zusammen mit zahlreichen Kooperationspartners und Förderern
unter anderem die Kampagne „ Bewegung und Gesundheit “ ins Leben
gerufen, mit dem Ziel, die Menschen auf verständliche Art und Weise
dazu zu bringen, sich im Alltag mehr zu bewegen.
Sucht und Drogen
Zur Prävention von Krankheit gehört auch die Bekämpfung von Sucht-
und Drogenproblemen, insbesondere von solchen, die im Zusammenhang mit
dem Konsum der legalen Drogen Alkohol und Zigaretten entstehen. Hierzu
hat das BMG im Jahr 2003 eine gesonderte Agenda, den „ Aktionsplan
Drogen und Sucht “ hervorgebracht.
Impfschutz, Impfen, Infektionserkrankung
Oberste Priorität für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem
bleibt ein zuverlässiger Infektionsschutz sowie die Prävention vor
Infektionserkrankungen durch einen gezielten Einsatz wirksamer
Schutzimpfungen, der Gewährleistung hoher hygienischer Standards bei
der Versorgung der Patienten und Entwicklung wirksamer antibakterieller
Wirkstoffe.
>>> Aktuelles Thema:
Impfen
gegen Schweinegrippe
-
mehr Informationen dazu hier ...
<<<
Trinkwasser
Zum Schutz vor Krankheiten zählt ebenso gesundes Trinkwasser. Das
Bundesministerium für Gesundheit sichert die hohe Qualität des
Trinkwassers in Deutschland durch das Minimierungsgebot und festgelegte
Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung sowie durch entsprechende
Verhandlungen auf EU-Ebene.
Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen
Einen wichtigen und nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Ergänzung
der Versorgung im Gesundheitswesen leisten Selbsthilfegruppen und
Selbsthilfeorganisationen.
Vor allem chronisch Kranken und Behinderten wird durch gegenseitige
Unterstützung und umfassenden Informationsaustausch die Möglichkeit
gewährt, das Leben mit ihrer Erkrankung oder Behinderung besser zu bewältigen.
Aufgabe des BMG ist es, dieses Selbsthilfepotential zu stärken.
Gesetze im Internet
Sämtliche Gesetzesentwürfe, Gesetzesbeschlüsse und Gesetze, die zum
Aufgabenbereich des Ministeriums für Gesundheit gehören, sind im
Internet kostenlos zur weiteren Verwendung abrufbar, allerdings nicht in
ihrer amtlichen Fassung. Die jeweilige amtliche Fassung befindet sich
ausschließlich im Bundesgesetzblatt des Bundesministeriums der Justiz
und kann nur über den Bundesanzeiger bezogen werden.
Struktur des Bundesministeriums für
Gesundheit
Folgende Behörden sind dem Bundesministerium für Gesundheit
unterstellt:
- Robert Koch-Institut
in Berlin
- Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen)
- Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn
- Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung in Köln
- Deutsches Institut für
medizinische Dokumentation und Information in Köln
|