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| ::: Impfung und Schwangerschaft ::: |
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Impfung in der Schwangerschaft
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Um eine gesunde und ungestörte Entwicklung des Ungeborenen
in der Schwangerschaft zu gewährleisten, sollten fremde Einwirkungen von außen
möglichst gering gehalten werden.
Nicht nur bei der Einnahme von Medikamenten,
sondern auch bei einer Schutzimpfung ist insbesondere im ersten
Schwangerschaftsdrittel, in dem der Embryo noch sehr empfindlich ist, Vorsicht
geboten.
Von Impfungen mit so genannten Lebendimpfstoffen (
z.B. Masern- Mumps-Röteln-Impfung oder Impfung gegen Windpocken ) ist während
der
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Foto: aboutpixel.de (c) bruno
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Schwangerschaft dringend abzuraten, da eine Schädigung
des Ungeborenen durch Infektion mit dem abgeschwächten Erreger nicht
ausgeschlossen werden kann.
weitere
Informationen zum Thema versehentliche Impfungen in der Schwangerschaft
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Erlaubte Impfungen in ( während ) der Schwangerschaft
In bestimmten Fällen ist eine Impfung in der
Schwangerschaft geradezu empfehlenswert. So z.B. eine Impfung gegen
Tetanus bei fehlendem Schutz der werdenden Mutter. Mit der Impfung der
Schwangeren bekommt das Ungeborene von der Mutter die entsprechenden
Abwehrstoffe gleich mit und ist somit als Neugeborenes in den ersten
Wochen gegen eine Erkrankung an Wundstarrkrampf geschützt.
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Auch bei Gefahr einer Ansteckung durch Tollwut ist
eine entsprechende Impfung bei fehlendem Schutz der Schwangeren
sinnvoll. Da eine Erkrankung an Tollwut ausnahmslos tödlich endet, ist
eine Schwangerschaft keine Gegenindikation bei einer Tollwutimpfung.
Bislang wurde noch keine fruchtschädigende Wirkung durch den Impfstoff
gegen Tollwut nachgewiesen.
Impfen gegen Grippe in der Schwangerschaft
Das Center for Diseases Control empfiehlt Schwangeren, die im Winter
ein Kind erwarten, eine Grippe-Impfung, allerdings frühestens ab dem
zweiten Drittel der Schwangerschaft. Denn eine Grippeinfektion der
Mutter während der Schwangerschaft kann zu ernsthaften Problemen führen.
Die Impfhersteller weisen jedoch darauf hin, dass bisher zwar keine
Schädigungen des Kindes durch den Impfstoff bekannt sind, gezielte
Studien aber fehlen und daher eine Impfung nur unter einer
Risiko-Nutzen-Abwägung durchzuführen ist.
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Twinrix Impfung in der Schwangerschaft
Reisewilligen,
die einen Aufenthalt in Ländern mit Hepatitis A-Verbreitung anstreben,
wird meist eine Twinrix Impfung empfohlen. Jene Impfung ist eine
Kombinationsimpfung gegen die Viruserkrankungen Hepatitis A und
Hepatitis B. Das Risiko einer Hepatitis A oder B Erkrankung ist in südlichen
und östlichen Reiseländern mit unzureichend hygienischen Verhältnissen
relativ hoch.
Eine Twinrix Impfung ist auch in der Schwangerschaft zulässig,
wenn für die werdende Mutter eine Reise in ein entsprechendes
Risikoland unvermeidlich ist. Laut Impfhersteller liegen allerdings
keine Erfahrungswerte hinsichtlich der Auswirkungen des Impfstoffes während
Schwangerschaft und Stillzeit vor. Eine Twinrix Impfung während einer
Schwangerschaft sollte daher unter Rücksprache mit dem Arzt gemäß
einer Risiko-Nutzen-Analyse sorgfältig abgewogen werden und möglichst
nicht im hinsichtlich der Entwicklung des Embryos kritischen ersten
Schwangerschaftsdrittel erfolgen.
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