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| ::: Toxoplasmose und Schwangerschaft ::: |
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Toxoplasmose und Schwangerschaft
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Toxoplasmose wird durch den einzelligen Parasiten Toxoplasma gondii hervorgerufen
und jene Erkrankung
ist für gesunde Menschen in der Regel harmlos und folgenlos.
In
sehr vielen Fällen verläuft eine Toxoplasmose Erkrankung sogar gänzlich unbemerkt.
Allerdings kann eine erste Infektion mit dem Toxoplasmose Erreger während einer
Schwangerschaft ähnlich dem Rötel-Virus fatale Folgen für das Ungeborene haben
und im ersten Drittel der Schwangerschaft eine Fehlgeburt auslösen.
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Foto: aboutpixel.de
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Zu den durch
eine Ansteckung mit dem Toxoplasmose Erreger hervorgerufenen Schädigungen des Kindes
während der Schwangerschaft zählen insbesondere
Gehirnschäden.
Da nach einer einmal durchgemachter Infektion ein lebenslanger Immunschutz gegen
den Toxoplasmose Erreger besteht, ist für das Ungeborene nur die Erstinfektion
der Mutter an Toxoplasmose gefährlich. Bei erneutem Kontakt mit dem Toxoplasmose Erreger kann dieser durch die bereits im Blut der Mutter vorhandenen Antikörper erfolgreich abgewehrt werden
und eine Gefahr für das Baby im Mutterleib besteht dann nicht.
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Toxoplasmose Test in der Schwangerschaft
Eine typische Symptomatik dieser bei jedem 2. Erwachsenen auftretenden Erkrankung
an Toxoplasmose fehlt, - allenfalls sind Beschwerden ähnlich einer leichten Grippe oder Lymphnotenschwellungen im Nacken möglich
- so dass eine zuverlässige Diagnose nur über einen Antikörper-Nachweis im Blut getroffen werden kann. Bei werdenden Müttern kann mithilfe dieses
Toxoplasmose-Tests schnell geklärt werden, ob sie bereits früher eine Toxoplasmose-Infektion durchgemacht und somit gegen eine weitere Erkrankung geschützt sind.
Allerdings ist eine solcher Test
auf einen
Immunschutz gegen den Toxoplasmose-Erreger nicht in den Vorsorgeuntersuchungen inbegriffen und sofern kein begründeter Infektionsverdacht besteht, werden
die Kosten auch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
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Verfügt eine werdende Mutter über keinen Toxoplasmose-Schutz – d.h. sind im
Blut keine entsprechenden Antikörper gegen den Toxoplasmose - Erreger
nachweisbar, so sollte Sie während der Zeit ihrer Schwangerschaft mögliche Ansteckungsgefahren weitgehend meiden.
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Toxoplasmose: Behandlung mit Medikamenten in der Schwangerschaft
Im Gegensatz zur Rötelerkrankung kann eine an Toxoplasmose erkrankte Schwangere medikamentös behandelt werden, um schwere Schädigungen des Kindes abzuwenden. Die
im Fall einer Toxoplasmose Erkrankung der schwangeren Mutter mindestens 4 Wochen andauernde Therapie mit Antibiotika wird von kontrollierenden Ultraschalluntersuchungen begleitet.
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Ansteckungsgefahr Toxoplasmose durch Steak, Mett oder Tartar
sowie über Katzen
Die höchste Ansteckungsgefahr für Toxoplasmose geht von rohem Fleisch aus, in dem Toxoplasmose-Zysten enthalten sein können. Daher
sollten Schwangere, die über keinen Toxoplasmose Immunschutz verfügen, unbedingt Mett und Tartar oder ein Steak medium
meiden!
An zweiter Stelle ist bei Schwangeren Vorsicht beim Kontakt mit Katzen
geboten, die den Erreger über den Genuss rohen Fleisches aufgenommen haben
können und dessen Eier dann über den Kot ausscheiden ( Reinigen des Katzenklos
dem Mann überlassen! ).
Bei Kontakt der Schwangeren zu Katzen, die sich
ausschließlich von Fertigfutter ernähren, besteht keine Gefahr einer Erkrankung
an Toxoplasmose.
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