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| ::: Röteln in der Schwangerschaft ::: |
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Röteln in der Schwangerschaft - Risiko für das ungeborene
Baby
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Die Gesundheit eines Babys steht bereits in der Schwangerschaft an erster
Stelle. Wird die Schwangere krank, kann das unmittelbar negative Folgen
auf das Ungeborene haben.
So verhält es sich mit Röteln.
Der unmittelbare Zusammenhangs
zwischen einer akuten Erkrankung an Röteln während einer Schwangerschaft und
körperlichen Defekten des Kindes wurde erstmals 1941 dokumentiert.
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Foto: aboutpixel.de
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Die Gefahren einer Rötelerkrankung in der
Schwangerschaft
Heute weiß
man, dass eine Rötelinfektion in der Frühschwangerschaft fatale Auswirkungen für
das Ungeborene zur Folge haben und in schweren Fällen zu Fehlgeburten oder Totgeburten führen kann.
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Während der Krankheitsverlauf der an Röteln erkrankten Mutter eher harmlos, teilweise sogar unbemerkt verlaufen kann
( rotfleckiger Ausschlag, leichtes Fieber und Schwellung
der Lymphknoten im Hals- und Kopfbereich ), liegt bei einer Erstinfektion der
Mutter an Röteln in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten das Risiko für
Organschäden oder schwere Entwicklungsstörungen des Ungebornen (
charakteristisch sind Herzfehler, schwere Augen-, Ohren- oder
Gehirnschädigungen ) bei 60%.
Sind Röteln kurz vor der Schwangerschaft und gegen Ende
der Schwangerschaft gefährlich?
Bei einer Rötelerkrankung
kurz vor der Schwangerschaft, also zwischen der letzten Monatsblutung und dem darauf
folgenden
Eisprung, ist von keiner Schädigung des Kindes auszugehen - eine Rötelinfektion
noch vor Eintreten der Schwangerschaft also relativ ungefährlich. Eine Rötelinfektion
zum Zeitpunkt der Entbindung kann eine Rötelerkrankung des Neugeborenen zur
Folge haben.
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Röteln in der Schwangerschaft - Spätfolgen
Grundsätzlich besteht bei
Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft an Röteln erkrankten, die
Gefahr von Spätfolgen in späteren
Lebensjahren. Dazu gehören Hörschäden, Diabetes, Hormonstörungen, geistige
Defekte sowie Krampfleiden.
Bei akutem Kinderwunsch sollte
jede Frau unbedingt einen Bluttest durchführen lassen und vorab ihren
Antikörper-Titer gegen Röteln überprüfen lassen. Grundsätzlich ist ein
bestehender Impfschutz drei Monate vor Schwangerschaftsbeginn empfehlenswert.
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Rötel-Impfung und Schwangerschaft
Nach erfolgter Rötel-Impfung sollte eine Frau für mindestens 28 Tage nicht schwanger
werden!
Bei versehentlicher Rötel-Impfung bei noch nicht bekannter
Frühschwangerschaft oder kurz davor sind keine schädlichen Folgen beim Kind zu
erwarten.
Gerät eine Schwangere mit
unzureichendem Antikörper-Titer gegen Röteln in den ersten
Schwangerschaftswochen in Kontakt mit jenem Virus, so
besteht die Möglichkeit einer vorbeugenden
Gabe von Immunglobulinen.
Diese sind in der Lage, die Schwere und Dauer der Erkrankung
zu mindern.
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